Nackenschmerzen plagen viele Menschen, die eine sehr einseitige Tätigkeit, zum Beispiel am Schreibtisch im Büro, ausüben. Die Muskeln im Nackenbereich werden kaum richtig bewegt, die meist ungesunde Haltung vor dem Monitor und auf dem Schreibtischstuhl sind nicht gerade fördernd, um die Schmerzen vermeiden zu können. Regelmäßige Bewegung und gezielte Ausgleichsübungen im Fitness Studio könnten Abhilfe schaffen; doch wer kann sich dazu nach Feierabend schon noch aufraffen? Immerhin ist meistens nach dem Schließen der Bürotüre noch lange nicht Schluss mit der täglichen Verantwortung. Der schwere Kopf, der durch die Verspannungen meistens dann gegen Abend zu schmerzen begonnen hat, will kaum noch auf dem Hals bleiben, der so verspannt ist, dass man denkt, Holzleisten statt Muskeln und Sehnen in diesem Bereich zu verspüren.
Die Muskeln um die sieben Nackenwirbel herum können durch Massagen gelockert werden. Allerdings sollte unbedingt abgeklärt werden, ob nicht ein krankhafter Befund vorliegt, bevor eine Behandlung begonnen wird. Verschriebene Massagen bergen dieses Risiko nicht; immerhin muss der Arzt das Rezept hierfür ausstellen. Das Problem sind Massagen bei Kosmetikerinnen oder anderen, zum Teil auch privaten berufenen statt beruflichen Masseuren. Sollten es wirklich nur die Muskeln sein, die von einer Verspannung befreit werden, macht man sicher nichts falsch; bei degenerierter Wirbelsäule heißt es aber, vorsichtig zu sein.
Tolle Massageöle, zum Beispiel mit kühlender Minze oder auch Arnika, bieten zusätzlich Linderung. Es kommt vor, dass schon während der Massage die Kopfschmerzen deutlich nachlassen oder verschwinden. Wärme, zum Beispiel durch Rotlicht, bringt weitere Hilfe, ebenso, wie die Muskeln auch durch therapeutischen Strom gelockert werden können. Der liebende Gatte, der seiner Frau den Nacken sanft massiert, kann nichts anstellen, was gesundheitliche Probleme bereitet. Allerdings sollten chronische Schmerzen unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden, statt dauerhaft Medikamente gegen die Schmerzen zu nehmen oder still vor sich hin zu leiden.